Eigentlich war es nicht geplant, aus dem ersten Wurf von Lilli einen Welpen zu behalten. Doch schon nach wenigen Wochen war zwischen Mia und mir eine besondere Beziehung. Das Schicksal spielte dann mit und obwohl ich Mia vermittelt hatte, sollte es so sein, dass sie mir zurückgebracht wurde. Es stand von Anfang an fest, sollte sie zurück kommen, werde ich sie nicht mehr hergeben. So kam es dann auch und ich bin sehr glücklich darüber.
Zum Vergrößern der Bilder fahren Sie mit der Maus darüber.Wie ist also Mia?
Mia ist eine Hüpfmaus. Sie spielt unheimlich gerne Ball und liebt es, das Sofa als Sprungbrett zu benutzen, um riesen Sprünge zu machen. Mia wird wohl noch sehr lange unser Baby bleiben. Noch heute sehe ich oft das Bild vor mir, wie ich sie nach der Geburt in der Hand gehalten habe. Ihr linkes Ohr sieht durch die rote Zeichnung aus wie ein Herz und auch sonst ist Mia freundlich zu allen Menschen und Tieren.
Was sie schätzt?
Sie ist überaus verfressen und vertilgt alles was sie kriegen kann. Da ist sie auch nicht wählerisch. Ansonsten ist sie sehr anhänglich und versucht alle unarten von ihrer Mutter Lilli abzuschauen.
Zu Hause sucht Mia Aufgaben. Sie hat viel Freude daran, wenn man mit ihr spielt, oder ihr etwas bei bringt. Da ist sie eher überehrgeizig und alles kann nicht schnell genug gehen. Natürlich ist auch eins ihrer Lieblingsbeschäftigungen Lilli zu ärgern, obwohl sie sehr viel Respekt vor ihrer Mutter hat, kann sie es nicht lassen.
Was sie sonst so macht.
Mia spielt sehr gerne mit Kai, dem Nachbarsjungen. Mit dem und ihrem Ball jagt sie ums Haus herum. Nur, wenn Kai auch mal Unterordnungsübungen mit Mia probiert stellt sie auf stur. Ein Terrier halt.
Und wer ist nun der Chef?
Im Gegensatz zu Lilli, hat Mia gleich akzeptiert, dass Lilli und ich die Chefs sind. Ich glaube
allerdings, dass Lilli an erster Stelle steht. Das macht mir aber nichts!
Mia war von Anfang an eher beschwichtigend und kann auch mal nachgeben. Was Lilli deutlich schwerer fällt.
Viele Dinge schaut sie auch einfach bei Lilli ab, wie z.B. schön SITZ machen, wenn´s was zu essen gibt.
Ein ganz normaler Tag im Leben von Mia
Der Tagesablauf mit Mia und Lilli hat sich schon gut eingespielt. Die beiden schlafen in einem
großen Körbchen zusammen im Badezimmer. Lilli weckt mich mit Beschwerdebellern meist schon um 7 Uhr, wobei Mia da noch
sehr verschlafen ist und auch gleich wieder nach der Begrüßung ins Körbchen schnuckelt. Nach kurzem Gasse gehen, ziehen
es beide vor den Vormittag lieber zu verschlafen und das am liebsten in der gemeinsamen Hundebox im Auto.
Dort sind sie dann erst gegen Mittag rauszubekommen. Dann sind beide aber bis zum späten Abend aktiv. Wir gehen spazieren,
spielen, sie passen auf´s Haus auf und begrüßen jeden der vorbei kommt.
Mia beobachtet die Vögel, Katzen interessieren sie nur, weil Lilli dann endlich mal richtig aktiv wird. Das heißt: Lilli
jagt Katze und Mia jagt Lilli. Das ist immer sehr lustig, wenn die Beiden weißen Raketen durch den Garten flitzen. Nur gut, dass alles eingezäunt ist!
Da ich Mia und Lilli mit in den Fitnessclub nehme, verbringen wir drei die meiste Zeit im Büro. Mia ist sehr brav und mit einem Kauknochen richtig zufrieden. Sie meckert auch nicht, wenn sie mal allein im Büro bleiben muss. Da ist sie viel geduldiger als Lilli.
Das Schicksal hat uns drei wieder zusammen geführt! Dafür bin ich sehr Dankbar.
Lilli und Mia kann man ohne Probleme überall mitnehmen, wenn es erlaubt ist. Sollte es mal nicht der Fall sein, bleiben sie auch allein zu Hause oder im Auto. Sie verstehen sich sehr gut miteinander. Beide haben aber auch einen persönlichen Betreuer, wenn ich mal den ganzen Tag weg muss. Damit sie es gewöhnt sind, auch mal wo anders zu sein, dürfen sie fast jede Woche mal dort hin. Lilli zur "Oma" und Mia zu Sylvia, oder Maria passt auf sie auf. Sie fremdeln überhaupt nicht, im Gegenteil, diese Tage sind immer das Highliht.
Mia und Lilli sind echte Parson, aufgeweckt, verspielt, clever und selbstbewußt, dann wieder ganz ruhig und verschmust - Hunde, mit denen man durch dick und dünn gehen kann.